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Geschichte in der Öffentlichkeit - Denkmalsetzung und Diskussion

Samstag, 16. November 2013, 15:00 - 18:00 Uhr

Gewerkenstraße 12, 44805 Bochum (Gerthe)

(Genossenschaftswohnanlage auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Lothringen)
 

Am 16. November wird der Verein "Erinnern durch Beleben" eine Gedenktafel für die ZwangsarbeiterInnen der ehemaligen Zeche Lothringen enthüllen. Als sich Studierende, KünsterInnen und Kreative die Wohnanlage in den 1980-er Jahren aneigneten, wussten sie nichts über die Vergangenheit ihres neuen Lebensprojekts. Über eigene Forschungen näherten sie sich der wechselvollen Geschichte des Ortes. Nun also wird eine Gedenktafel enthüllt.

 

Über dieses aktuelle Beispiel hinaus stellt sich im Rahmen des Geschichtswettbewerbs die Frage: Wie kann man geschichts- und geschichtengesättigte Orte in der regionalen Geschichtskultur verankern? Damit beschäftigen sich alle, die sich für lokale Geschichte engagieren.

Der Geschichtsnachmittag stellt verschiedene Wege vor, an jemanden oder etwas öffentlich zu erinnern: Beginnen werden wir mit einer historischen Theaterführung auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeitslagers als spezieller Methode der Ansprache. Dann wird der Verein "Erinnern durch Beleben" die Gedenktafel enthüllen - der Klassiker unter den Methoden öffentlicher Erinnerung. Vorgestellt wird dann ein Projekt, das mit neuen Medien wie QR-Codes und Smartphones arbeitet. In einer anschließenden Diskussion geht es um Möglichkeiten und Grenzen dieser Methoden für die eigene Arbeit in Geschichtsinitiativen und Heimatvereinen.

Eingeladen sind alle, die sich für Fragen öffentlicher Erinnerungskultur interessieren.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte denken Sie an warme Kleider und wetterfestes Schuhwerk.

 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit "Erinnern durch Beleben", Ria Billmann sowie Katharina Hülscher, Heike Kollakowski und Christina Steuer von GUIDYON.

Anmeldung unter: info@warwas-ruhr.de
Anmeldeschluss: 14. November
Moderation: Dr. Uta C. Schmidt

 
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